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ASSP - Association suisse des sommeliers professionnels

CONCOURS DU MEILLEUR SOMMELIER DE SUISSE 2018

TROPHÉE QUATTROMANI - PRIX SPÉCIAL SWISS WINE

Con piacere annunciamo la prossima edizione du Concours du meilleur sommelier de Suisse ottobre 2018

CONCOURS DU MEILLEUR SOMMELIER DE SUISSE 2018

I dettagli verranno pubblicati nel corso del mese di giugno

Trophée Margaux Bel Air-Marquis d’Aligre “Meilleur Sommelier de Suisse 2014”
Hôtel Splendide Royal, Lugano

Anlässlich der Austragung der 19. Schweizer Sommelier-Meisterschaft trafen sich im Hotel Splendide Royal in Lugano die besten Sommeliers der Schweiz aus den drei Sprachregionen

finalisti Die drei Finalisten (von links nach rechts): Réza Nahaboo, Simone Ragusa, Aurélien Blanc

1. Rang
Der beste Sommelier der Schweiz ist dieses Jahr
Simone Ragusa aus Lugano vom Hotel Lido Seegarten in Lugano

Der Schweizer Paolo Basso ist Sommelier-Weltmeister 2013

27 März 2013, Tokyo

Paolo Basso und Piero Tenca
Paolo Basso in Begleitung Piero Tenca, des nationalen Präsidenten des ASSP wird der erste Schweizer der diesen glanzvollen Titel gewinn.

Inmitten blühender Kirschbäume hat in Tokyo über das vergangene Wochenende die 14. Weltmeisterschaft der Sommeliers, von der Association de la Sommellerie Internationale (ASI), dem grössten und bedeutendsten Sommelierverband der Welt, stattgefunden. Zum ersten Mal gewann ein Kandidat der Association Suisse des Sommeliers Professionnels (ASSP) diesen prestigeträchtigen Titel.

Drei Tage lang haben in Tokyo 57 Sommeliers aus 54 Staaten, im Wettbewerb um den Titel „Meilleur Sommelier du Monde de 2013“, ihr berufliches Können gemessen. “Ein guter Sommelier muss nicht nur gute Kenntnisse über Wein haben, er muss auch in der Lage sein, Gäste zu betreuen und für sie alles zu tun, damit sie Essen und Wein auf höchstem Niveau geniessen können”, erklärte Serge Dubs, Vorsitzender der Jury und ein ehemaliger Sommelier-Weltmeister, zum Auftakt. Die professionellen Sommeliers absolvierten den Wettstreit in drei Phasen. Im Viertelfinal mussten alle Kandidaten ihr theoretisches Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der zweite Schweizer Kandidat Fabio Miccoli erreichte dabei den 16. Platz im Viertelfinal. Nur 12 Kandidaten und Kandidatinnen erreichten schliesslich den Halbfinal. Vor rund 4000 Zuschauern wurden die drei Finalisten erst Minuten vor der Endrunde im grossen Tokyo Forum bekannt gegeben. Der Schweizer mit italienischen Wurzeln, Paolo Basso, erreichte zum vierten Mal seit dem Jahr 2000 (Montreal Canada) die Endrunde. Die beiden anderen Finalisten waren Véronique Rivest aus Kanada und Aristide Spies aus Belgien. Die Kanadierin ist die erste Frau, die jemals auf dem Podest einer Weltmeisterschaft stand. Im Finale vor mehreren tausend Fachleuten und interessierten Menschen sahen auch unzählige Fernsehzuschauer die vom nationalen Japanischen Fernsehen live übertragene Veranstaltung.

Im Finale mussten zuerst drei Gäste an der Bar mit drei verschiedenen Jahrgangs-Champagner bedient werden. Sie mussten den richtigen Champagner nach den unterschiedlichen Geschmackswünschen auswählen und ausschenken. Als nächstes waren zu einem vorgegebenen Siebengangmenü fünf Weine, davon im Maximum zwei Weissweine, aus dem Kopf und mit Angabe von Winzer, Jahrgang und sensorischen Eigenschaften, vorzuschlagen. Danach war eine Flasche Château La Gaffelière, premier grand cru classé St. Emilion 1985 zu dekantieren und an acht Gäste zu servieren. Als nächstes folgte eine fehlerhafte Weinkarte, bei der es die falschen Angaben herauszufinden und zu korrigieren galt. In einer Blinddegustation waren vier Weine und sechs Spirituosen zu erkennen und als letztes noch 15 Winzer und Weinproduzenten anhand von Fotos zu erkennen. Kein Kandidat konnte alle Personen identifizieren, aber die Walliser Winzerin Marie-Thérèse Chappaz aus Fully haben sie alle erkannt. Die Aufgaben waren alle gegen die Stoppuhr zu bewältigen. Alle Aufgaben, die den Kandidaten hohes Können abverlangte, waren zudem in einer Fremdsprache (Französisch oder Englisch) zu absolvieren.

Paolo Basso (47) hat alle Aufgaben souverän gemeistert und wurde unbestritten zum besten Sommelier der Welt gekürt. Zweite wurde Véronique Rivest (48) aus Kanada und dritter Aristide Spies (31) aus Belgien. Der Schweizer Paolo Basso aus dem Ligornetto im Tessin war wiederum ein brillanter Vertreter der Association Suisse des Sommeliers Professionnels – ASSP und wurde endlich mit dem Sieg als Sommelier-Weltmeister belohnt. Diese grossartige Leistung ist der Höhepunkt seiner bisherigen Erfolge: Schweizer Meister 1997, Vize-Weltmeister in Montreal (2000), Rhodos (2007) und Santiago de Chile (2010), Vize-Champion Europas in Reims in den Jahren 2004, 2006 und 2008 und Sommelier-Europameister in Strassburg (2010). Kein Sommelier aus der Schweiz hat jemals so viele gute Ergebnisse auf dieser Ebene erreicht. Den neuen Sommelier-Weltmeister zeichnet vor allem seine beeindruckende Konstanz, Disziplin und Motivation auf allerhöchstem Niveau aus. Dafür wurde er zum 14. Besten Sommelier der Welt gekrönt. Mit einem Gala-Dîner und 650 Gästen im Tokyo Imperial Hotel endete der Concours du Meilleur Sommelier du Monde 2013. Zu seinen Ehren waren alle bisherigen Weltmeister seit 1969 anwesend und feierten den neuen Schweizer Weltmeister gebührend. “Vielen Dank an alle, das ist ein sehr wichtiger Moment für mich”, sagte er nach Erhalt der Goldmedaille. “Ich bedanke mich vor allem bei meiner Familie, weil sie mir erlaubte, sich die Zeit zu nehmen und es ist auch ihr zu verdanken, dass ich dieses ehrgeizige Ziel erreichen konnte, sagte er bewegt vor begeistertem Publikum.

Bruno-Thomas Eltschinger

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